küssen in atemschutzmasken

Filtering Face Piece – Alles wichtige zu FFP Masken

Eine Vireninfektion hat spätestens seit Corona einen neuen Stellenwert bekommen. Niemand möchte sich und seine Mitmenschen anstecken. Gerade in empfindlichen Branchen wie der Medizin ist daher ein Hygienekonzept umso notwendiger. Eine sinnvolle Methode ist das Tragen von Schutzmasken. Diese filtern nicht nur Feinstaub und Giftstoffe, sondern eben auch Viren, Bakterien und andere krankheitserregende Fremdkörper. Wichtig ist, diese richtig aufzusetzen und beim Kauf auf die Qualität der Maske zu achten, denn hier gibt es ebenso Unterschiede beim jeweiligen Mund- und Nasenschutz.

Filtering Face Piece

Neben medizinischen Einwegmasken lassen sich spezielle Atemschutzmasken in den Geschäften finden, die mit FFP gekennzeichnet sind. FFP steht für Filtering Face Piece und untergliedert sich in drei Qualitätsstufen. FFP1 ist dabei die niedrigste Stufe und bietet eine geringe Filterleistung. Sie eignet sich zum Schutz vor ungiftigen Stäuben und wird für den Umgang mit atemwegsreizenden Stoffen empfohlen. Die Klasse FFP2 hat da schon einen stärken Wirkungsgrad mit 95 %. Dadurch eignet sich eine solche Maske für den Schutz gegen feste und flüssige gesundheitsschädliche Aerosole, Rauch, Staub und luftübertragbare Infektionskrankheiten, die länger betrachtet die Lungengewebeelastizität schädigen. Den besten Schutz allerdings bietet die Variante mit FFP3. Sie filtert nahezu 100 % aller schädlichen Substanzen und sogar krebserregende Stoffe wie Asbest. In einigen Fällen findet man derartige Masken auch mit einem Kunststoffventil, dass das Ein- und Ausatmen erleichtern soll. 

Hilfreicher Virenschutz

Klare Empfehlung gegen den Schutz vor Viren sind Masken ab der Klasse FFP2. FFP2 Masken kaufen kann man fast überall. Sie kosten nicht viel und haben ein angenehmes Tragegefühl. Die meisten Masken sind außerdem CE zertifiziert und entsprechen bestimmten DIN-Normen. Abwandlungen findet man im Handel unter den Bezeichnungen KN 95, N 95 oder KP 100. Diese Maskentypen können mit den FFP2 Masken verglichen werden, sofern sie nach der Norm GB 2626 -2019 hergestellt wurden. Die Normbezeichnung wird in der Regel auf den einzelnen Verpackungen seitlich aufgedruckt. Ab Produktionsdatum wird danach eine Haltbarkeit von 12 Monaten versprochen.

Richtige Verwendung von Hygienemasken

Egal welche Maske getragen werden soll, die richtige Verwendung ist das A und O, um sie nicht ungewollt zu verschmutzen. Vor dem Aufsetzen ist deswegen dringend auf saubere Hände zu achten. Die Maske muss anschließend so fixiert werden, damit zwischen Kinn, Mund und Nase keine Lücken entstehen. Daraufhin ist ein Anfassen der Maske mit den Händen nicht unbedingt vorteilhaft, da sich sonst Verunreinigungen ansammeln. Ebenfalls sind Masken dann zu wechseln, wenn diese durchfeuchtet wurden. Allgemein wird deshalb ein Richtwert von allen vier Stunden vorgegeben. Nicht zu empfehlen ist auf jeden Fall die Wiederverwendung. Am besten man wirft die Maske nach ihrer Nutzung gleich in den Abfall. Zwar gibt es wiederverwendbare Masken. Diese sollten allerdings nach Gebrauch auf hoher Temperatur in der Waschmaschine gewaschen werden. Darüber hinaus ist ständige Desinfektion nicht verkehrt.